Feuerwehr bekämpft Großbrand mit 80 Einsatzkräften

Feldscheune in Unterberg wird ein Raub der Flammen - Ein Raub der Flammen ist am frühen Mittwochmorgen eine Feldscheune in der Beckumer Bauerschaft Unterberg I geworden. Obwohl die Feuerwehr wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort eintraf, gab es nichts mehr zu retten. Die Scheune, in der große Mengen Stroh gelagert waren, stand schon zu diesem Zeitpunkt in hellen Flammen und brannte komplett nieder.

Um 3.04 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehrleitstelle in Warendorf ein. Sofort wurden zwei Beckumer Löschzüge in Marsch gesetzt. Zudem rückte der Löschzug Vellern aus.

Bei Eintreffen der Feuerwehr brannten eine 20 mal 40 Meter große Feldscheune sowie in einem direkt angrenzenden Fahrsilo gelagerte Grassilageballen in voller Ausdehnung. Ebenfalls waren vor Eintreffen der Feuerwehr zwei abgestellte und mit Stroh beladene Anhänger durch die starke Wärmestrahlung in Brand geraten. Die Feldscheune war mit mehr als 1100 Strohballen und das Fahrsilo mit etwa 400 Grassilageballen gefüllt. Das Feuer drohte auf eine Baumgruppe überzugreifen. Menschen und Tiere waren nicht gefährdet.

Vor Ort nahm man zum einen die Löscharbeiten auf. Zum anderen wurden die zwei mit Stroh beladenen Lkw-Anhänger, zwei kleinere Anhänger und eine Egge, die hinter der Feldscheune standen, in Sicherheit gebracht. Zudem galt es, die angrenzenden Gebäude eines Bauernhofs und eine Baumreihe vor den Flammen zu schützen. Hier wurden die Gebäude auf der anderen Straßenseite zum Teil mit Wasser gekühlt.

Viel Arbeit bereitete der Aufbau der benötigten Wasserversorgung über lange Strecken. Zunächst wurden Schläuche zu einem Feuerlöschteich gelegt, anschließend bauten die Einsatzkräfte eine weitere Wasserversorgung auf. Dazu musste ein zusätzlicher Schlauchwagen aus Ahlen anrücken. Aus Ahlen und Oelde rückte zudem je ein Tanklöschfahrzeug an.

Im Einsatz waren mehr als 80 Mann mit 16 Fahrzeugen unter der Leitung von Wolfgang Knepper. Zudem sicherte der Löschzug Beckum die Sicherheit der Stadt von der Feuerwache aus.

Der Großbrand war somit in den Morgenstunden unter Kontrolle. Die großen Strohmengen konnten jedoch nicht abgelöscht werden. Hier entschloss sich die Einsatzleitung dazu, das Stroh während des Tages kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Nachlöscharbeiten liefen somit auch am Mittwochabend noch.

Nach ersten Schätzungen beträgt der Sachschaden etwa 30 000 Euro. Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben, dass die Ursache des Feuers offensichtlich Brandstiftung war.



LNW 2019

Am 18. Mai 2019 in Alverskirchen

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