Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst

Der Kreis Warendorf unterhält eine Leitstelle, die räumlich dem Kreishaus in Warendorf angegliedert ist. Die Leitstelle bildet das „Herzstück“ für alle Einsätze der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und des Katastrophenschutzes. Hier laufen alle Fäden zusammen, wenn über den Notruf 112 Hilfe in medizinischen Notfällen, bei Unfällen, Feuer oder größeren Schadenslagen notwendig wird.

Erneuerung 08 / 2003

  • EURO ALERT Systemlösung mit gedoppeltem Media Server S8700 als voll VOIP fähiges System
  • Doppelt redundantes System im Multi Connect Modus Critical, bis zu 99,999 % Ausfallsicherheit, als Vermittlungssystem für Draht und Funk
  • 7 Touch-Monitor Arbeitsplätze, Überlaufplätze in Standardabfragetechnik
  • Schnittstelle zum Einsatzleitsystem ISE, Cobra, nach den neusten Standards

Über 28.000 Einsätze allein im Rettungsdienst und ca. 2.500 Einsätze im Feuerschutz jährlich zeigen, wie wichtig dieser Knotenpunkt ist. Hier vereinigen sich Notrufannahme, Alarmierung, Einsatzlenkung und Dokumentation in einem System. Kernstücke dieses Systems sind:

- die Kommunikationsanlage (Notruf und Funkanlage)

- der Einsatzleitrechner mit den gespeicherten Daten über Straßen, Objekte und Einsatzmittel.

Im Einsatzleitrechner sind ca. 70 Einsatzstichworte hinterlegt, die dem Disponenten für die jeweils durch den Anrufer gemeldete Lage Einsatzmittelvorschläge liefern. Letztlich bleibt jedoch der Disponent selbst für Art und Umfang der gewählten Einsatzmittel verantwortlich.

Zuständigkeit:
Nach dem Feuerschutzhilfegesetz unterhalten die Kreise eine ständig besetzte Leitstelle für den Feuerschutz und Rettungsdienst. Hier läuft der Notruf 112 und die Krankentransportanfrage unter der Rufnummer 19222 auf.
Die Aufschaltung des Notrufs 112 auf ständig besetzte Feuerwachen von Mittleren Städten ist zulässig, wenn diese die Aufgaben einer Rettungswache wahrnehmen. Dementsprechend fragen die Städte Ahlen und Oelde den Notruf 112 selber ab.

Hinweise:
Die Leitstelle hat die Aufgabe, die Einsätze im Bereich des Rettungsdienstes zu lenken und die Einsätze der Feuerwehren zu unterstützen. Im Fall eines Großschadensereignisses dient die Leitstelle dem Hauptverwaltungsbeamten, also dem Landrat, als Führungsmittel.

Für die Einsatzbearbeitung stehen vier Einsatzleitplätze und für größere Schadenslagen, z.B. bei Hochwasserlagen oder bei einem Massenanfall von Verletzten zwei zusätzliche Überlaufplätze zur Verfügung. Darüber hinaus befindet sich im Souterrain der Leitstelle ein Stabsraum sowie ein weiterer vollwertiger Einsatzleittisch für die Abwicklung von Großschadensereignissen.

Insgesamt 15 Mitarbeiter verrichten in der Leitstelle ihren Schichtdienst, hinzu kommt ein Datenadministrator im Tagesdienst. Alle Mitarbeiter der Leitstelle verfügen über die berufliche Ausbildung und Erfahrung in den Bereichen Feuerwehr und Rettungsdienst.
Neben den zur Leitstelle geschalteten 20 Notrufleitungen ( 112 ) aus dem Fest- und Mobilfunknetz sind rund 130 automatische Brandmeldeanlagen von Kaufhäusern, Industriebetrieben etc. dorthin aufgeschaltet.

Kontakt: 
112bei Bränden und Notfällen
19222bei Krankentransportanfragen

Kosten:
Die Notrufabfrage und die Disponierung der Krankentransporte durch die Leitstelle sind grundsätzlich gebührenfrei. Allerdings werden für die Leistungen des alarmierten Rettungsdienstes, des Krankentransportes oder in bestimmten Fällen für die Leistungen der Feuerwehr Gebühren erhoben. Hierzu wird auf die jeweiligen Gebührensatzungen des Kreises bzw. der Ortsbehörde hingewiesen.

Ein Anmeldeformular für eine Alarmübung liegt in Form eines Word Dokuments zum Download bereit. Dieses Formular ausdrucken und per Fax an die Leitstelle senden.

Zum Download des Formulars hier klicken



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Weitere Informationen sowie Ansprechpartner:

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