Rettungsdienst

Der Kreis ist nach dem Rettungsdienstgesetz NW (RettG) Träger des Rettungsdienstes. Insoweit hat er die Verpflichtung, für knapp 280.000 Einwohner des Kreises auf einer Fläche von rund 1.300 Quadratkilometern die rettungsdienstliche Versorgung durch Notfallrettung und Krankentransport sicherzustellen. Dafür ist nach dem RettG ein Rettungsbedarfsplan aufzustellen, der regelmäßig fortzuschreiben ist. In diesem Rettungsbedarfsplan sind insbesondere die Standorte der Rettungswachen, die Anzahl der benötigten Rettungswagen (RTW), Krankentransportwagen (KTW), Notarztwagen (NAW) und Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) sowie die Einsatzbereiche der einzelnen Wachen festgelegt. | |
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| Ahlen In Ahlen werden Rettungsdienst und Krankentransport durch die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr abgewickelt. Dafür stehen zwei NEF, zwei RTW und ein KTW an der Feuer- und Rettungswache am Konrad-Adenauer-Ring zur Verfügung. Der Notarztdienst wird durch Ärzte des Franziskus-Hospitals durchgeführt. |
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| Beckum Die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Beckum führen den Rettungsdienst im Stadtgebiet Beckum durch. An der Feuer- und Rettungswache am Münsterweg sind ein NEF, ein RTW sowie ein KTW stationiert. Das St.-Elisabeth-Hospital stellt einen Notarzt bereit. |
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| Neubeckum Im Stadtteil Neubeckum wird eine Rettungswachen-Außenstelle betrieben, die die Stadtteile Neubeckum und Roland versorgt. Hier wird durch Personal des DRK ein RTW besetzt. |
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| Drensteinfurt Die Rettungswache Drensteinfurt wird durch den Kreis Warendorf betrieben. In der Rettungswache an der Sendenhorster Straße befinden sich ein RTW und ein KTW. Der Notarztdienst wird teilweise durch niedergelassene Ärzte auf der Grundlage von öffentlich-rechtlichen Vereinbarungen durchgeführt. Besonders zu erwähnen ist die First-Responder-Gruppe des Löschzuges Rinkerode, die immer dann zum Einsatz kommt, wenn in Rinkerode RTW und Notarzt zum Einsatz gerufen werden. |
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| Ennigerloh Ebenfalls durch den Kreis Warendorf betrieben wird die Rettungswache Ennigerloh. Hier werden ein RTW und ein KTW besetzt. Räumlich ist die Wache an das Feuerwehrgerätehaus Ennigerloh an der Straße „Zum Buddenbaum“ angegliedert. |
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| Oelde In Oelde wird der Rettungsdienst durch die hauptamtlichen Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr durchgeführt. In der Feuer- und Rettungswache an der Overbergstraße stehen ein NAW, ein RTW und ein KTW bereit. Der Notarzt wird im Bedarfsfall am Marien-Hospital aufgenommen. |
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| Ostbevern Die Rettungswache Ostbevern wird organisatorisch als Außenstelle der Rettungswache Telgte geführt. Das DRK besetzt hier einen RTW. |
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| Sendenhorst Die Rettungswache Sendenhorst ist an das Feuerwehrgerätehaus der Löschzüge Sendenhorst an der Fröbelstraße angegliedert und wird als Außenstelle der Rettungswache Drensteinfurt geführt. Hier kommt ein RTW zum Einsatz. Der Notarztdienst wird auch hier teilweise durch niedergelassene Ärzte sichergestellt. Die Rettungswache Sendenhorst versorgt weiterhin den Stadtteil Hoetmar der Stadt Warendorf. |
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| Telgte In Telgte ist die Rettungswache des Kreises im Feuerwehrgerätehaus des Löschzuges Telgte an der Ritterstraße untergebracht. Hier werden ein NEF, ein RTW und ein KTW vorgehalten. Der Notarzt für Telgte wird durch Ärzte des St.-Franziskus-Hospitals in Münster gestellt. |
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| Wadersloh In Wadersloh führt der Kreis Warendorf den Rettungsdienst durch. In der Rettungswache an der Liesborner Straße steht ein RTW bereit. Auch in Wadersloh wird der Notarztdienst durch niedergelassene Ärzte gestellt. |
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| Warendorf In Warendorf wird der Rettungsdienst durch das DRK betrieben. An der Rettungswache sind 2 RTW im 24 Stunden Dienst, 1 RTW im 15 Stunden Dienst und 1 KTW im Tagdienst stationiert. Ein NEF ist ständig am Josephs-Hospital stationiert, das auch zwei Notärzte stellt. Darüber hinaus wird das NEF Nachts und an Wochenenden und Feiertage an der Rettungswache stationiert. In dieser Zeit wird es durch Notärzte als Honorarkräfte besetzt. Zum Ausrückbereich des Rettungsdienstes gehören neben der Stadt Warendorf die Gemeinde Beelen sowie Teile der Stadt Sassenberg. Ein 4. Rettungswagen wird durch Mitarbeiter der Verwaltung im Tagdienst besetzt, der aber nur dann zum Einsatz kommt, wenn kein anderer Rettungswagen zeitnah zur Verfügung steht. Ebenfalls durch Mitarbeiter der Verwaltung und des unqualifizierten Krankentransportes ist es möglich, das Werktags Sonderfahrzeuge, wie der ELW-Rettungsdienst, GW-San oder ein weiterer Rettungswagen besetzt werden können.
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Für einen möglichen Massenanfall von Verletzten oder Erkrankten (MANV) wurde ein gesonderter Einsatzplan erstellt, in dem neben dem Regelrettungsdienst auch die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen eingebunden sind.
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