Neuer ELW in Warendorf, 30.12.2011

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Die Warendorfer Löschzüge 1 und 2 konnte kurz vorm Jahresende einen neuen Einsatzleitwagen (ELW1) in Dienst stellen. Das Fahrzeug ersetzt am Standort Holzbach den bisherigen ELW1 aus dem Jahre 1995, der wiederum den Einsatzleitwagen am Standort Nord aus dem Jahre 1986 ersetzt.


Technische Daten:

Fahrzeugtyp:

Einsatzleitwagen Typ 1 (ELW 1)

zul. Gesamtmasse:

3.880 kg

Erstzulassung:

12/2011

KFZ-Zeichen:

WAF-FW 23

Funkrufname:

Florian Warendorf 23-11-1

Fahrgestell:

Mercedes-Benz Sprinter 319 CDI mit Vollautomatikgetriebe

Aus- & Aufbau:

Fa. GSF, Twist (Emsland)

Standort:

Warendorf – Am Holzbach

 

Fahrgestell & Ausstattung:

Das Fahrzeug verfügt über Unfalldatenschreiber, Rückfahrwarner, Telefonvorbereitung mit Bluetoothfunktion, Radio mit Navigationssystem, Zentralverriegelung, BiXenon-Scheinwerfer, Klimaautomatik sowie Standheizung.

Die Stromversorgung wird u. a. von einer Dynawattanlage sichergestellt. Eine Außensteckdose (Rettbox) sorgt für eine 230 Volt Ladeerhaltung.

Zwischen dem Fahrer- und Beifahrersitz befindet sich die Konsole mit den Bedieneinheiten für die Hänsch-Sondersignalanlage und das Martin-Horn.

Als Sondersignalanlage dient im Frontbereich eine Hänsch DBS 3000 und im Heckbereich eine Hänsch DBW 2000 mit integrierter Rückwarnsicherung. Im Kühlergrill befinden sich zwei Hänsch Frontblitzer vom Typ Sputnik Nano. Alle Kennleuchten sind in LED Technik ausgeführt.

Eine Umfeldbeleuchtung sorgt für ausreichende Ausleuchtung Außerhalb des Fahrzeugs.

Das Fahrzeug verfügt über zwei 4 Meter und acht 2 Meter Geräte, davon sind sechs Tragbar. Über einem Mobil Radio Switch können über zwei Bedienhandapparate vom Typ HBC3900 der Fa. Sepura, sowohl im analogen als auch im digitalen Funk, Gespräche geführt werden. Zwei Notebooks ermöglichen den Einsatzkräften während des Einsatzes den Einsatzverlauf zu dokumentieren, oder Informationen über Gefahrstoffe, Wasserentnahmestellen und sonstige einsatzrelevante Informationen darüber zu erhalten. Ein Schnurlostelefon, sowie der Zugang zum Internet ermöglichen weitere Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten von der Einsatzstelle aus.

Das Fahrzeug verfügt über vier Sitzplätze die allesamt drehbar gelagert sind um entsprechend an den Bearbeitungsplätzen zu arbeiten. Die Ausleuchtung des Innenraums erfolgt komplett in LED Technik.

Ein White-Board ermöglicht die Einsatzstellenorganisation u. a. mit dem FüSys darzustellen oder entsprechende Hinweise zu vermerken. Ein darüber befindlicher 19`` Monitor wird über die Notebooks angesteuert und ermöglicht entsprechende Daten für die gesamte Besatzung oder dem Einsatzleiter anzuzeigen.

Im Heck befinden sich ein Notfallrucksack und Geräte zur Einsatzstellenabsicherung, ein Dräger Mehrgasmessgerät X-am 5000. Zwei Sechsfach-Akkuladegeräte für Handsprechfunkgeräte sollen eine durchgängige Nutzung der Geräte für länger andauernde Einsätze sicherstellen.