First Responder bei Frauen WM, 04.07.2011

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Im Rahmen des Katastrophenschutzes NRW ist auch die „First-Responder“-Gruppe aus Rinkerode als Teil einer Einheit des Kreises Warendorf bei der FIFA-Frauen-Fußball-WM aktiv.


Bei der Begegnung Brasilien gegen Australien am Mittwochabend in Mönchengladbach wurde unter anderem die Einheit „V-DEKON 50 NRW“, die im Ernstfall für die Verletztendekontamination zuständig ist, aus dem Kreis Warendorf zur Bereitschaft herangezogen.


Die Einheit setzt sich zusammen aus Feuerwehrmitgliedern der Städte Ahlen, Sendenhorst, Warendorf, Drensteinfurt und Everswinkel sowie einer Einheit des Deutschen Roten Kreuzes aus Warendorf. Sie besteht aus insgesamt 60 Personen.

Aufgabe der Einheit ist es, im Ernstfall innerhalb von maximal einer Stunde einen Dekontaminationsplatz für Verletzte zu errichten und die Dekontamination für eine Dauer von zwei Stunden durchzuführen. Dekontamination bedeutet in diesem Fall Entfernung von chemischen, biologischen oder atomaren Verunreinigungen bei verletzten Personen.

Um 12 Uhr trafen sich alle Einheiten auf dem Autohof Hamm-Bockum/Werne, um dann gemeinsam im Verband nach Mönchengladbach zu fahren. Kurz vor Mönchengladbach wurde der Verband von einem Lotsenfahrzeug der Feuerwehr Mönchengladbach zum Bestimmungsort geführt.

„Eingesetzt werden musste die Einheit erfreulicherweise nicht“, heißt es in dem Bericht der Rinkeroder Gruppe. Die „V-DEKON“-Einheit war im DRK-Ausbildungszentrum Nordrhein in Mönchengladbach zusammen mit anderen Einheiten aus NRW als Bereitschaft untergebracht. Eine Stunde nach Abpfiff konnten die Einheiten wieder die Heimfahrt antreten, gegen 23 Uhr trafen die „First Responder“ wieder in Rinkerode ein.

Am 5. Juli wird die Einheit nochmals zu einem Weltmeisterschafts-Spiel nach Mönchengladbach fahren.