Nachwuchs für die Wehren, 21.04.2011

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Insgesamt 168 Stunden Theorie- und Praxisunterricht hatte der Feuerwehr-Nachwuchs hinter sich, als es ernst wurde. 27 junge Menschen aus den Feuerwehren Everswinkel, Drensteinfurt, Telgte, Ostbevern und Sendenhorst opferten seit September 2010 jeden Mittwoch und jeden Samstag, um Fahrzeug- und Gerätekunde, Rettung und Selbstrettung, Löscheinsatz und technische Hilfeleistung zu pauken.


Die Neuzugänge in Everswinkel; Michael Rolf und Samantha Braunisch mit den Ausbildungsleitern Dirk Kleiböhmer, Holger Schwerdt und Martin Herte.
Mathis Kuhlmann, Pia Eichmann, Max Thamm, Thomas Schulte Tenberge, Tanja Husmann, Stephan Greßhoff, Lydia Horstmann, Andre Schulz, Christian Seebröker, Theresa Hunkemöller, Maximilian Pufahl, Henrik Lehmkuhl, Alexander Woywod und Stefan Ahland unterstützen künftig die Wehren in Drensteinfurt und Sendenhorst.
Absolvierten die Feuerwehr-Grundausbildung für Ostbevern & Telgte: Judith Peters, Viktoria Füssel, Marion Wittkamp, Thomas Rowald, Claudia Wiewel, Christin Huesmann, Daniel Meier, Jan Wigger, Corinna Mahl, Maik Bussmann und Lars Bußmann.

Auch rechtliche Grundlagen wie die Unfallverhütungsvorschrift standen auf dem Stundenplan des Grundausbildungslehrgangs. Am Freitag galt es in Alverskirchen zu zeigen, was die jungen Männer und Frauen auf dem Kasten haben.

Die Theorie-Prüfung hatten alle bereits in der Woche zuvor erfolgreich abgelegt. Unter den strengen Augen der Ausbildungsleiter Dirk Kleiböhmer, Martin Herte und Holger Schwerdt zeigten die Nachwuchs-Blauröcke einen Löschangriff sowie eine technische Hilfeleistung. Die richtigen Kommandos geben, Wasserversorgung aufbauen, und die Kenntnis der richtigen Handgriffe galt es unter Beweis zu stellen. „Das wichtigste für uns ist aber, dass im Team gearbeitet wird und dass sie sich sicher sind in dem, was sie tun“, erklärt Dirk Kleiböhmer von der Freiwilligen Feuerwehr Drensteinfurt die Kriterien der Leistungsbeurteilung. Über die steigende Zahl an weiblichen Anwärtern freute sich Kleiböhmer: Immerhin zehn der 27 Prüflinge waren Frauen. Am Ende des schweißtreibenden Nachmittages konnten alle Prüflinge die Glückwünsche der anderen Kameraden entgegen nehmen.

 

Bilder: Verena Baune, Text: Ina Kortenjann