Spatenstich in Einen, 07.11.2010

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Nicht nur Löschzugführer Helmut Pöhling stand die Freude ins Gesicht geschrieben, als er den ersten Spatenstich in das matschige Erdreich stieß. Lange hatten er und seine Kollegen darauf gewartet, gestern begannen nun mit dem symbolischen Spatenstich endlich die Bauarbeiten zum neuen Feuerwehrgerätehaus.


Der erste Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus in Einen (v.l.): Alwin Wiggering (Ratsmitglied), Rudolf Merten, (stv. Zugführer), Johann Vögeler (Bauunternehmer), Oliver Knaup (Baudezernent), Hermann Schapmann (Architekt), Helmut Pöhling (Zugführer Einen), Jochen Walter (Bürgermeister), Josef Recker (Leiter der Feuerwehr) und Hermann-Josef Schwienhorst (stv. Leiter der Feuerwehr) Foto: (Michael Strothoff, Westfälische Nachrichten)

„Wir sind alle froh, dass es jetzt nun endlich los gehen kann. Das ist eine wichtige und gute
Entwicklung für die Sicherheit in Einen“, freute sich Helmut Pöhling am Sonntagnachmittag.
Zum ersten Spatenstich hatten sich gestern unter anderem neben Bürgermeister Jochen
Walter, Architekt Hermann Schapmann und Josef Recker als Leiter der Warendorfer
Feuerwehr auch Nachbarn, Ratsmitglieder und Familien der Feuerwehrleute eingefunden, um
den Baubeginn mit einem kleinen Umtrunk und der letzten Grillwurst im Jahr zu feiern.
 
Dass nun doch so schnell die Bagger an der Einener Straße/ Ecke Streinen Esch anrollen, ist
vor allem ein Verdienst des Konjunkturpaketes II. Durch diese kräftige finanzielle
Unterstützung können die Kosten von rund einer Million Euro gestemmt werden. „Ja das
Konjunkturpaket ist schon eine gute Sache“, findet da nicht nur Bürgermeister Jochen Walter
in seinen Begrüßungsworten. „Es war dringend notwendig, für Einen eine Lösung zu finden.“ 
 
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr können ihm da nur zustimmen. Daher haben nicht
nur Löschzugführer Helmut Pöhling und seine Kollegen seit längerem den Wunsch, endlich
eine neue Behausung zu beziehen. „ Ein ziemlich schwieriger und steiniger Weg“ erinnerte er
sich gestern zurück. Josef Recker als Leiter der Warendorfer Feuerwehr sprach sogar von
einer historischen Stunde. „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem neuem Gerätehaus die
Leistungsfähigkeit noch weiter steigern.“ Besonders lobte er, die intensive Zusammenarbeit
zwischen der Einer Feuerwehr und Architekt Hermann Schapmann bei der Planung des neuen
Gerätehauses, das spätestens nächstes Jahr im Spätsommer bezogen werden soll.
 
Von Michael Strothoff, Westfälische Nachrichten